Salzburger Festspiele
Die Salzburger Festspiele finden von Mitte Juli bis Ende August statt.
Die Creme de la Creme der internationalen Kulturszene gibt sich dann ein Stelldichein in der Mozartstadt. Oper, Schauspiel und Konzerte locken ein internationales Publikum nach Salzburg. An verschiedenen Spielorten (Großes Festspielhaus, Kleines Festspielhaus, Felsenreitschule, Domplatz, Mozarteum, Landestheater, Pernerinsel) wird Kulturgenuss auf höchstem Niveau geboten.
Exzellente Opernsänger, Startenöre, die besten Dirigenten, die Wiener Philharmoniker und renommierte Regisseure bürgen für die bekanntermaßen hohe Qualität der Salzburger Festspiele.
Unser Hotel ist während der Festspielzeit eine beliebte Bleibe für Opernfreunde, die ihren Kultururlaub mit Erholung verbinden wollen. In Zusammenarbeit mit dem Kartenbüro Polzer organisieren wir gerne Ihre Festspielkarten.
Ein hoteleigener Shuttlebus sorgt für eine bequeme An- und Rückfahrt.
Unsere Vorteile für Festspielgäste:
Lesen Sie mehr über die Salzburger Festspiele...
Salzburger Festspiele
Das exklusivste Festival der Welt.
Max Reinhardt, Gründer der Salzburger Festspiele, hatte ein visionäres Ziel, als er die Salzburger Festspiele ins Leben rief. Salzburg sollte zum Treffpunkt der internationalen Künstler-Elite werden, jeden Sommer sollten sich die Besten ihres Fachs hier einfinden um hochkarätige Kulturproduktionen zu realisieren. Dieser Anspruch prägt die Salzburger Festspiele auch heute noch. Hohes künstlerisches Niveau zeichnet dieses Festival besonders aus. Daher ist es für Künstler und Kulturfreunde aus aller Welt beinahe selbstverständlich, zu den Festspielen nach Salzburg zu kommen.
Neben Max Reinhardt standen zwei weitere prominente Künstler Pate für diesen großartigen Kulturbetrieb. Der Komponist Richard Strauss und der Dichter Hugo von Hofmannsthal. Das von ihm formulierte Programm der Salzburger Festspiele gibt den Anspruch eindrucksvoll wieder:
- Oper und Schauspiel, und von beidem das Höchste.
- Die Freuden Mozartscher Reinheit und Schönheit suchen wir, edelsten Genuss wollen wir bieten. Geistigen Frieden wollen wir bringen.
- Salzburg will dem klassischen Besitz der Welt dienen. Der Glaube an Europa ist das Fundament unseres geistigen Daseins.
Seit ihrer Gründung entwickelten sich die Salzburger Festspiele zu einem international renommierten Elitefestival. Musiker, Sänger und Dirigenten bezeichnen es als Höhepunkt ihrer Karriere, in den Festspielhäusern der Mozartstadt ihr Können darzubieten. Die Sommerfestspiele finden jedes Jahr von Mitte Juli bis Ende August statt, das Programm ändert sich jährlich und umfasst bis zu 200 Veranstaltungen. Neben Opernklassikern und Konzerten werden auch Theaterstücke aufgeführt.
Der klingende Name der Salzburger Festspiele in der Nachkriegszeit ist untrennbar mit einer Person verbunden: Herbert von Karajan. Der Maestro dirigierte hier 1948 erstmals eine Opernproduktion und wurde später (1956) zum künstlerischen Leiter der Festspiele berufen. Als Dirigent, Regisseur, Lobbyist und "Alleinherrscher" zeichnete er lange für den Erfolg der Festspiele verantwortlich. Seine Amtszeit brachte künstlerischen Glanz und Gloria nach Salzburg, auch der internationale Jet-Set fühlte sich angezogen. Bald haftete den Festspielen ein elitäres Image an. Unbeeindruckt vom Trubel rund um die Festspiele steigerte der Perfektionist Karajan die Qualität der künstlerischen Darbietungen Jahr für Jahr. Im 1960 eingeweihten Großen Festspielhaus dirigierte er unzählige Opern und Konzerte. Nach seiner Berufung zum künstlerischen Leiter der Berliner Philharmoniker brachte Herbert von Karajan dieses großartige Orchester nach Salzburg. Zunächst ergänzend zu den Wiener Philharmonikern, die im Sommer den größten Teil der Opern und Konzerte bestreiten. Später gründete Karajan die Osterfestspiele, bei denen fast ausschließlich die Berliner Philharmoniker spielen. Die Osterfestspiele mit ihrem noch exklusiveren Anspruch wurden das Vorzeigeprojekt des Dirigenten, der 1989 in seinem Haus in Anif bei Salzburg verstarb.
Während Herbert von Karajan sich der modernen Musik konsequent verschloss, öffnete sein Nachfolger Gerard Mortier die Festspiele für Kompositionen und Werke des 20. Jahrhunderts. Das Programm wurde modernisiert und um zeitgenössische Musik ergänzt. Mortier richtete seine Aufmerksamkeit auch auf das Theater. Neben dem Salzburg-Klassiker "Jedermann", der seit 1920 am Domplatz aufgeführt wird, sorgte Mortier für Theater-Höhepunkte im Programm. Auch neue Spielstätten wie die Halleiner Perserinsel gehen auf Mortiers Initiative zurück. Gerard Mortier war es auch, der die Festspiele von ihrem allzu elitären Image befreite. Durch seine polarisierende Programmgestaltung und vergünstigte Karten für junge Menschen schaffte er einen Generationswechsel im Publikum der Salzburger Festspiele. Statt der Abendkleider der Gäste stehen heute wieder die künstlerischen Inhalte des Festivals im Mittelpunkt - wenn nicht gerade Premiere ist. Auf die Intendanz von Gerad Mortier folgte der Dirigent und Komponist Peter Ruzicka, der heute die Festspiele leitet. Sein designierter Nachfolger, Jürgen Flimm, wird das große Vergnügen haben, das renovierte Kleine Festspielhaus und eine umgebaute und modernisierte Felsenreitschule bespielen zu können.
Salzburger FestspieleHofstallgasse
5020 Salzburg
Tel.: +43-662-8045-500
info@salzburgfestival.atwww.salzburgfestival.at